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Batman, Baby & Bye…

 

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Mein letzer Morgen: Medan wacht auf und von überall höre ich die Muezzins20140411-BS0A8952

Erneut geht es raus – drei Stunden Fahrt zur Aufnahmestation für Orang Utans.20140411-BS0A8968

Unterwegs eine bedrückende Entdeckung: Gefangene Fledermäuse werden zum Verzehr verkauft. Man erzählt mir, dass unter den Kunden viele Chinesen sind, die fest daran glauben, dass dieses Fleisch gegen Asthma hilft! Genau das Gegenteil ist der Fall: Unter Umständen steckt man sich an den Tieren an. Es ist grausam, diese Tiere so leiden zu sehen – Aberglaube im Jahr 2014.

Die Zahl der Tiere, die entlang der Straße angeboten werden ist sehr hoch…20140411-BS0A8983

Trauriger Batman…..20140411-BS0A8986

Wenig weiter erneut Bedrückendes. Kleine Affen im Käfig…. 20140411-BS0A8991

Angekommen treffe ich den Zoologen Ian Singleton. Er hat eine Auffangstation für Orang-Utans aufgebaut. Manche Tiere wurden beschlagnahmt, andere tauchten auf dem Schwarzmarkt auf. Zunächst kommen die Tiere in eine Quarantäne und werden sehr genau auf Krankheiten untersucht. Daher müssen wir Mundschutz tragen.20140411-BS0A9059

Er nennt seine Orans “Flüchtlinge”.  Sie haben ihre Heimat verloren, denn die Wälder wurden abgeholzt. Nur wenige haben überlebt.20140411-BS0A9096Ohne Worte….20140411-BS0A9156Aufnahme eines sehr jungen Orang Utans. Er wird genau untersucht. Das Tier ist dehydriert und für sein Alter viel zu leicht. Beim Blutabnehmen gibt es Probleme…20140411-BS0A9197Röntgenuntersuchung: Auf manche Tiere wurde geschossen und in ihren Körpern stecken Schrotkugeln. In diesem Fall – Glück gehabt.20140411-BS0A9206 20140411-BS0A9224Nach der Untersuchung. Die Tierärztin erklärt mir wie widersprüchlich ihre Gefühle sind. Einerseits ein Kind, welches man schützen muss – dennoch versuchen die Verantwortlichen die Affen möglichst schnell an ihre Artgenossen zu  gewöhnen. 20140411-BS0A9229Unmittelbar nach diesen Filmaufnahmen fahre ich zum Flughafen. Von Medan geht es über KL zurück nach Hause. Meine heutige Nacht wird daher schlecht werden. Ich schreibe diese Zeilen am Flughafen. Mehr Infos folgen nach unserer Rückreise.
Hier am Flughafen denke ich an das Rätsel von Malaisian Airlines. Ein Flugzeug ist verschwunden…..Wir werden ankommmen!
Euch allen nochmals Danke für die netten Kommentare und Anmerkungen. Es tut gut zu wissen, dass Ihr so aktiv mit uns dabei seid.

 

Der Affe auf dem Motorrad

Morgendlicher Checkin. Der Wecker klingelte auf dieser Reise stets vor 6 UhrHeute geht es via Jakarta nach Medan im Norden Sumatras. Kamerateams haben immer viel Gepäck und Eva und Ruly kümmern sich darum, dass kein Stück verloren geht. Gute Organisation ist alles!20140410-BS0A8275Bei den Flugbegleiterinnen heiß es wohl auch “Ready for takeoff”…20140410-BS0A8278Unser Team steigt mal wieder ins Flugzeug. Das Reisen auf Sumatra ist aufwendig und die Distanzen sind groß. 20140410-BS0A8289Ankunft in Medan. Hochhäuser statt Urwald. Der Dinosaurier ist fast symbolisch: Eine Art weicht der anderen.20140410-BS0A8514Dreharbeiten in der Rikshaw. Benny in seinem mobilen Tonstudio.
20140410-BS0A8428Wir drehen inmitten des hektischen Verkehrs. – Welch ein Kontrast! Noch vor ein paar Tagen die Ruhe des Urwalds und jetzt das hektische Treiben einer Megastadt.20140410-BS0A8466Am liebsten würde ich Euch ein making of zeigen: Tobias turnt in voller Fahrt auf dem wackeligen Gefährt. Gute Kameramänner scheinen alles zu vergessen wenn die Bilder stimmen.

20140410-BS0A8444Medan erlebt einen wirtschaftlichen Boom,20140410-BS0A8445Hier sehr ihr meine Perspektive: Bei diesem Dreh lachen wir viel. Man muss wohl auch etwas verrückt sein in unserem Beruf, doch nur so entstehen auch neue Perspektiven  – Was für ein toller Job!20140410-BS0A8408In einer Seitenstraße werden wir Zeuge eines traurigen Spiels. Ein Rhesusaffe in Motorradmontur führt Kunststücke vor. Die Situation ist beklemmend – eine Verachtung des Tiers. Gerade in den vergangenen Tagen haben wir viel über die Sensibilität der Affen erfahren. Ich kann nur hoffen, dass solche Praktiken bald aufhören.20140410-BS0A8477 20140410-BS0A8506Heute ist mein letzter Abend. Morgen nach den Dreharbeiten geht es zurück nach Deutschland…Ein letztes Mal geniessen wir den Sonnenuntergang.  Auf der Terrasse eines Hochhauses genehmigen wir uns ein Bier und machen beeindruckende Aufnahmen. Hier hat man eine  grandiose Sicht auf die Stadt. Der Fortschritt hat vieles verändert und breitet sich aus. Auf Sumatra hat die Entwicklung im Eiltempo das ganze Land erfasst. Kaum vorstellbat, doch noch vor wenigen Jahren gab es hier unberührten Urwald…20140410-medan1

Morgen geht es wieder sehr früh los; für mich wird es ein langer Tag…

Ein Arzt, ein Nashorn und ein platter Reifen…

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Das Nashornareal ist abgesichert. Irgendwie erinnert mich das an Jurassic Park. In der Tat  - auch hier treffen wir ein Tier aus der Urzeit.20140409-BS0A7917

Ärztliche Routineuntersuchung durch den spezialisierten Tierarzt. Das Nashorn hat eine leichte Behaarung.20140409-BS0A7991

 

 

Wasserdusche und ein genüsslicher Blick.20140409-BS0A8001

Bei dem Rhinoprogramm versucht man die Art zu erhalten. Immerhin gelang hier auf Sumatra eine Sensation. Es gab Nachwuchs. Ein erstes Zeichen der Hoffnung…!20140409-BS0A8008 20140409-BS0A8040

Ich bin besonders von dem sanften Rufen der Nashörner berührt. Hier eine Kostprobe (Danke Benny!):

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Inmitten eines Monsun-Schauers haben wir einen platten Reifen.20140409-BS0A8135

Solche Szenen gibt es nicht im Film! Auch auf Sumatra dreht man Schrauben gegen den Uhrzeigersinn auf. 20140409-BS0A8188Nirgendwo kann man solch spektakuläre Abendstimmungen erleben. Wir fahren zurück und meine asiatische Seele genießt!

 

…am Fluss…im Fluss..

Heute früh sind wir mit Ranchern verabredet. Ich begleite sie auf ihrem Weg zu aufgestellten Kamerafallen. Hierdurch ist es möglich auch scheue Tiere zu erfassen.20140409-BS0A7607

Unterwegs auf dem Fluss.20140409-BS0A7615

Inmitten des Urwalds begegnen mir atemberaubend schöne Blüten.20140409-BS0A7655

Die Spur eines Orang-Utans. 20140409-BS0A7658

Die Kamerafalle wird abmontiert. Das Gerät verfügt über eine eigene Stromversorgung und zeichnet während 30 Tagen jede Bewegung auf. Die Auswertung dieser Bilder zeigte etwas Außergewöhnliches. Was es war, verrate ich in der Sendung ;-) 20140409-BS0A7690

Im Urwald arbeiten ist ein ständiges Aderlassen. Blutegel krabbeln unbemerkt an den Schuhen hoch. Sie besitzen eine Substanz welche die Blutgerinnung hemmt. Daher bluten die Wunden lange nach und können sich infizieren. Von den Talang Mamak nutze ich ein wirkungsvolles Gegenmittel: Tabak auf die Wunde – es klappt erstaunlich gut.20140409-BS0A7704

Die Spur eines Tapirs. Das Tier dürfte älter sein. Typisch sind die drei markanten Zehenabdrücke.20140409-BS0A7715

Im Dschungel gibt es immer wieder Wasserstellen. Am Fluss hat man gute Chancen den wilden Tieren zu begegnen. Auf der Hinfahrt sah ich eine Wasserschlange, doch ich konnte nicht so schnell ein Bild machen. Es gibt eben weit mehr hier als die Kameraoptik erfassen kann….20140409-BS0A7731

Szenen am Fluss. Tobias schwitzt sich nass, doch die Kamera läuft und läuft…20140409-BS0A7775

Ein bunter Kingfischer passiert unseren Weg.20140409-BS0A7779

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Bei der Rückfahrt sitzen Kameramann Tobias und ich auf dem Jeepdach. Der kühle Fahrtwind trocknet unsere nasse Kleidung. Bei aller Anstrengung wird man bei solchen Drehreisen immer wieder mit besonderen Momenten verwöhnt. 20140409-BS0A7791

Die Ästhetik des Urwalds zieht mich immer wieder in den Bann.

Auge in Auge mit dem Sumatra-Nashorn!

Heute hatte ich das Glück einem Nashorn direkt in die Augen zu blicken. Das Sumatra-Nashorn ist eine Rarität. Man schätzt, dass es weltweit noch etwa 200 Tiere gibt. Ohne aktive Anstrengungen dürfte diese Art in den nächsten Jahren aussterben. Im Way-Kambas Nationalpark läuft daher ein intensives Zuchtprogramm. Wenn man diese Urtiere sieht, denkt man unweigerlich an eine längst vergangene Epoche unseres Planeten.

20140408-BS0A7336Einfahrt in den Nationalpark

20140408-BS0A7354Auch unterwegs immer bereit…

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Koloss aus der Urzeit20140408-BS0A7390Beim genauen Hinschauen erinnern mich die Tiere an große Echsen. Die Haut ist überzogen von einem feinen Fell.

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Fütterung mit Bananen: Ein Nashorn nimmt pro Tag zwischen 40-60kg Nahrung auf. Trotz einer Fläche von 20ha reicht das Angebot an Blättern und Sträuchern nicht aus. Nashörner brauchen einen sehr großen Lebensraum. Danach geht es hinaus in ein großes Freigehege.
20140408-BS0A7453Mutter mit ihrer 2-jährigen Tochter – Für mich ist es schwer zu sagen wer Mutter und wer das Kind ist… Beide kommunizieren über helle Laute. (Ich frage Benny später, ob wir euch eine Kostprobe bereitstellen können)

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Ich bin überrascht von der plötzlichen Geschwindigkeit dieser Tiere: Sie wirken ruhig, doch dann galoppieren sie mit großer Kraft in das Dickicht. Die Betreuer erzählen mir, dass die Tiere im Freien ruhig sind, jedoch im Wald wesentlich aggressiver reagieren. Warum dieses Verhalten auftaucht weiß man nicht.20140408-BS0A7547Wir haben Glück und beobachten Nashörner bei ihrem Schlammbad. Eine besondere Körperpflege gegen Parasiten und eine Abkühlung in der tropischen Hitze.

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Ich vergesse fast  den Blick für die kleinen Naturwunder: Eine Ameisenstraße. (Stau auf der A3….)20140408-BS0A7560

Benny sucht den Ton. Wichtig bei unseren Filmen ist nicht nur das Bild sondern auch der Ton, die Atmosphäre oder Atmo wie es in der Filmsprache heisst. Hierzu muss das ganze Team still sein, was nur bedingt gelingt. Daher verzieht sich Benny schon mal um eine ungestörte Tonaufnahme zu machen. 20140408-BS0A7583Lunchtime: Bestimmte Blätter werden aus einem Gewächsareal in den Park gebracht. Daran wird mir bewusst, dass es nicht nur um die Erhaltung kleiner Urwaldparzellen gehen kann. Waldnashörner benötigen einen sehr großen Lebensraum um selbständig zu überleben.

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Haben wir die Drehgenehmigungen, ist der Transport gesichert, was ist mit Mittagessen, können wir die Flüge umbuchen, wir möchten das Konzept noch erweitern und noch mit den Rangern auf Patrouille gehen, haben wir etwas zu trinken, halten wir das Budget ein, wo übernachten wir morgen….???.  Man macht sich keine Vorstellung über den großen organisatorischen Aufwand eines Drehs.  Eva und Daniel sind ständig hinter der Kamera in Action und ermöglichen dem Rest des Teams (fast) jede künstlerische “Freiheit”….

…Reisetag…

Letzte Nacht war erholsam: Ein gutes Bett, warme Dusche und Ausschlafen. Heute fliegen wir von Jambi über Jakarta nach Bandar Lampung und von dort dann per Auto in den Way Kambas Nationalpark.  Ich möchte einige der grandiosen Ausblicke mit euch teilen.

20140407-BS0A7126Eine riesige Cumulonimbus Wolke. Die warm-feuchte Luft ist so energiegeladen, dass sich solche Wolken auf Höhen von über 11000m türmen. Sie sind wahre Kraftpakete, die man auch mit einem großen Flugzeug meiden sollte…

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Landeanflug auf Jakarta.20140407-BS0A7139

Was würdest Du mit auf eine einsame Insel nehmen….?20140407-BS0A7172

Mal wieder ein Regenschauer auf dem Flughafen von Jakarta.20140407-BS0A7130

“Il Commandante” im Powernap.20140407-BS0A7177Der Flug von Jakarta nach Bandar Lumpung dauert 25 Minuten, doch aufgrund des Verkehrsaufkommens verbringen wir 1,5 Stunden im Flieger.

20140407-BS0A7200 20140407-BS0A7189 20140407-BS0A7228 20140407-BS0A7234 20140407-BS0A7220 20140407-BS0A7271 20140407-BS0A7277

Anflug auf Bandar Lumpung20140407-BS0A7254

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Der Fahrstil ist gewöhnungsbedürftig. (Übrigens herrscht in Indonesien Linksverkehr )20140407-BS0A7332Unser Verbindungsmann, Übersetzer und Organisationstalent:  Ruly  Mahessa. Er versteht es immer wieder beide Kulturen zusammenzubringen und strahlt eine wohltuende Ruhe aus.

 

…wieder online…

Nach einigen Tagen der Funkstille haben wir wieder Netz. Daher jetzt einige Impressionen der vergangenen Tage.20140401-BS0A4321

Wir fahren tief ins Innere des Regenwaldes . Ca. 150km NW von Jambi
20140401-BS0A4551Ein Käfig inmitten des Waldes. Hier werden die Orang-Utan über Monate hinweg wieder an ihre natürliche Umgebung gewöhnt.

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Viele Affen wurden illegal in menschlicher Obhut aufgezogen. Jetzt müssen sie lernen im Urwald zu überleben. 20140403-BS0A5175

Orangs brauchen sehr viel Zuwendung. Über Jahre hinweg bleiben sie in Kontakt mit ihrer Mutter. Diese Emotionalität ist wichtig für ihre Entwicklung. Der Orang-Utan  braucht ca. 8-9 Jahre bis er sich selbstständig im Wald zurechtfindet.  Ich bin überrascht wie aufwändig der Auswilderungsprozess ist. Täglich absolvieren die Affen ein Trainingsprogramm in freier Wildbahn und erst nach längerer Zeit sind sie reif für ein Leben in Ihrem natürlichen Umfeld.20140402-BS0A4937 20140402-BS0A4967

Nach dem Training im Wald geht es zurück in die Station. Zum ersten Mal laufe ich im Huckepack mit Jackie (4 Jahre) durch den Urwald. Es erinnert mich an meine Kinder als sie klein waren. Ziel des Programms ist am Ende die Entwöhnung vom Menschen – für beide Seiten eine Herausforderung….20140402-BS0A5017 20140402-BS0A5067

Die Vielfalt und Schönheit des Urwalds ist magisch. Alleine die Zahl der verschiedenen Baum- und Straucharten ist extrem hoch. Während einer Drehpause kühlen wir uns im Fluss ab.

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Die Schönheit des Urwaldes ist unbeschreiblich!!20140402-BS0A5089

 

 

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Reise zu den Talang – Mamak, den Ureinwohnern des Waldes.  Nach langer Fahrt sind wir alle erschöpft und werden die Nacht auf dieser Veranda verbringen….  20140405-BS0A6748

Der nächste Morgen nach einer fast schlaflosen Nacht… Blutegel, Moskitos & Co. 20140406-BS0A6781

Dreharbeiten bei 34 Grad Celsius und hoher Luftfeuchtigkeit sind anstrengend. Oft sind wir nass geschwitzt und dennoch ist Kameramann Tobias immer gut drauf. Fernsehen ist Teamwork und wir haben ein gutes Team!20140401-BS0A4333

 

Besprechung im Busch…: Tonmann Benny und Filmemacher Daniel diskutieren die nächste Szene. (Daniel erinnert mich in seinem Outfit an den Enkel von Che Guevara..;-). )20140402-BS0A4825

Wir sind mit Pati verabredet, dem “Häuptling” der Talang Mamak. Bei diesem Volk erlebe ich wie zwei Kulturen aufeinander prallen. Wenn wir vom “Artensterben” sprechen reden wir häufig von Tieren und Pflanzen und selten von Menschen und Kulturen. Mit der massiven Rodung der Regenwälder ist auch der Lebensraum der letzten Ureinwohner bedroht. An den Hütten stehen Satellitenantennen und doch gibt es noch Wurzeln der alten Kultur. 20140406-BS0A6803

Pati gibt mir eine Lektion im Wald. Viele Rinden werden als Medizin genutzt, man findet Wasser in Lianen und Nahrungsmittel. Für Pati ist der Wald gleichermaßen Supermarkt, Apotheke und Baumarkt. 20140406-BS0A6878

 

Sammeln von Weihrauch: Das Harz wird später mit Tabak gemischt. Die “Zigaretten” versprühen einen “Kirchenduft”…20140406-BS0A6909

Einfache Einrichtung. In den Hütten der Talak-Mamak gibt es wenige Einrichtungsgegenstände. Ich sehe im Wohnzimmer ein Huhn und einen Fernseher. 20140406-BS0A6985

Als Aussenstehender macht man sich kaum eine Vorstellung von den weiten Reisewegen. Stundenlange Schaukelei… Manche Pisten sind nur im Trockenen zu befahren. 20140406-BS0A7032

Palmölfrucht: Das Öl ist kostbar und verändert das Gesicht der gesamten Insel Sumatra. Der Regenwald wird gerodet und riesige Palmölplantagen überziehen die Insel. Jeder von uns kennt das Öl – von Pizza bis zur Kosmetik. 20140406-BS0A7081

Einfalt statt Vielfalt: Palmöl-Plantagen sind Artenarm. Hier finden kaum Tiere eine Lebensgrundlage. 20140406-BS0A7085

…der letzte Flug nach Jambi…

20140331-IMG_3240Der Herr neben mir schnarchte entsetzlich …

20140331-IMG_3242Bei der Landung in Jambi schüttet es aus Eimern. Monsun – Regen. Der Geruch erinnert mich an meine Kindheit!!

20140331-BS0A4089Kein Wunder, dass unser Gepäck etwas feucht wurde… Endlich am Boden – mit nassen Füßen!

 

In einer Nacht zum Äquator…

 

Delhi im Vorbeiflug

Delhi im Vorbeiflug

In meiner Kindheit waren weite Teile Asiens Nachts dunkel, doch jetzt überfliege ich leuchtende Megastädte.

imageEine lange Reise. Frankfurt, Bangkok , Jakarta und jetzt weiter nach Jambi. 34Grad. An den Wolken erkennt man die Energie in der Luft. Sumatra ist geprägt von Vulkanen und Erdbeben. Eine große Narbe in der Erdkruste…

Zwischen Himmel und Erde

Zwischen Himmel und Erde

Mein Kollege Sven Plöger hätte seine Freude!

Kondensationswärme

Kondensationswärme

 

Monsoonzeit

Monsoonzeit

Auf dem Hinflug fallen mir entfernte Waldbrände auf..

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